Leistungen

Sanierungsanalyse / Sanierungsgutachten nach IDW S6 sowie IDW S11

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Jede unserer Aufgabenstellungen beginnt mit fundierten Sanierungs-, Liquiditäts- und Vermögensanalyse, die zum Ziel hat, den Stand Ihres Unternehmens exakt zu definieren.

Erst die Sanierungsgutachten zeigen, welche Sanierungsinstrumente möglich und erfolgversprechend sind. Eine außergerichtliche Sanierung geht aber regelmäßig mit der Forderung der Banken einher, über ein Sanierungsgutachten mit seinen strengen formalen Anforderungen nach IDW S6 die Sanierungsfähigkeit Ihres Unternehmens belegt.

Geschäftsführung und Banken müssen präzise über den wirtschaftlichen Stand Ihres Unternehmens informiert sein, um richtig handeln zu können und Haftungen zu vermeiden. Unsere Liquiditäts- und Vermögensanalysen nach IDW S11 schließen ggf. eine Insolvenzreife mit deren Handlungszwängen und möglichen Haftungen aus. 

 

Präventive - außergerichtliche – Sanierung und Restrukturierung / StaRUG 

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Primäres Ziel der Sanierungsanalyse bzw. -gutachten ist die Beantwortung der Frage, ob eine außergerichtliche Sanierung Ihres Unternehmens möglich ist und welche Instrumente hierzu vorhanden sind. 

Solche Instrumente können alleine oder in jedweder Kombination miteinander die Restrukturierung Ihres Unternehmens, Vergleiche mit den Unternehmensgläubiger, die Neu- oder Umfinanzierung usw. sein. 

Dabei bietet die außergerichtliche Sanierung für Ihr Unternehmen ganz erhebliche Vorteile, da sie schnell und kostengünstig ist, wenn sie alle Beteiligten einbezieht und nicht zuletzt das Stigma einer Insolvenz vermeidet

Voraussetzung für eine außergerichtliche Sanierung ist, dass keine Insolvenzantragspflicht vorliegt, deren Vorliegen wir mit dem Gutachten nach IDW S 11 ausschließen. 


 

Mit dem StaRUG, dem Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz, hat der Gesetzgeber zum 1. Januar 2021 endlich eine stabile rechtliche Grundlage für ein präventives Sanierungsverfahren außerhalb der Insolvenzordnung geschaffen. Mit ihm kann nunmehr eine ggf. drohende Insolvenz in der Regel ausgeschlossen und der gesunde Fortbestand Ihres Unternehmens gesichert werden. Dieses selbst dann, wenn sich im Laufe des Verfahrens ergeben sollte, dass eine Insolvenzantragspflicht eingetreten ist. Denn während der sog. Rechtshängigkeit der Restrukturierungssache, die bei dem zuständigen Restrukturierungsgericht hierzu angemeldet werden kann, ruht die Insolvenzantragspflicht nach § 15 a InsO selbst dann noch, wenn eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung festgestellt, dem Gericht ab er lediglich angezeigt wird. 

Dem gegenüber bietet das StaRUG ein vielfältiges Instrumentarium zur ggf. auch zwangsweisen Durchsetzung der Erforderlichen Sanierungsmaßnahmen wie z. B. die Möglichkeit, sich sofort von langfristigen unrentablen Liefer- und sonstigen nachteiligen Dauerverträgen zu trennen. 

Sanierung statt Zerschlagung: Die Vorbereitung und Begleitung Insolvenz in Eigenverwaltung / ESUG 

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Bereits seit dem 1. März 2012 ist das ESUG, das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, in Kraft getreten. Es hat nach unserer Beurteilung bei Weitem nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die es haben sollte.

Mit Ihm hat der Gesetzgeber im Wege der Reform der Insolvenzordnung das Instrument der Eigenverwaltung gestärkt und deren Zugangsvoraussetzungen konkretisiert.

Muss festgestellt werden, dass die Insolvenz mit Ihrem Instrumentarium nach der InsO unumgänglich wird, bietet die Eigenverwaltung einen erheblichen Anreiz, rechtzeitig den entsprechenden Antrag zu stellen. 

Dieses mit den Maßgaben, dass Sie als Unternehmer weiterhin für alle wesentlichen Maßnahmen zuständig sind und verfügungsberechtigt über Ihr Unternehmen bleiben. Ihnen wird lediglich ein gerichtlich bestellter (vorläufiger) Sachwalter zur Seite gestellt, der für die Überwachung zum Schutz der Unternehmensgläubiger zuständig ist. Sämtliche auch insolvenzrechtlich notwendigen Handlungen erfolgen ausschließlich durch den Unternehmer. 

Nachdem Sie als Unternehmer regelmäßig selbst nicht über ein ausreichendes insolvenzrechtliches Wissen verfügen, ist es zwingend notwendig, einen insolvenzerfahrenen Sanierer in das Verfahren zur Durchführung aller insolvenzspezifisch notwendigen Handlungen mit einzubeziehen, was nicht der (vorläufige) Sachwalter sein kann, da er einseitig Interessenvertreter der Unternehmensgläubiger ist und nicht der des Unternehmens. 

 

Die Eigenverwaltung bietet aber trotz Insolvenz die große Chance, dass Sie gemeinsam mit uns als Sanierungsberater und in enger Abstimmung mit dem Sachwalter das Unternehmen durch die Insolvenz führen und dabei die Sanierung des Unternehmens erfolgreich betreiben. 

Der Gesetzgeber hat jedoch klare Kriterien vorgegeben, die der Antragsteller einer Eigenverwaltung nachweisbar erfüllen muss, um eine Sanierung in Eigenverwaltung durchführen zu dürfen. 

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine frühzeitige Vorbereitung der Antragstellung mit einem insolvenzerfahrenen Sanierungsspezialisten unabdingbar.